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Zurzeit leben in der Metropole Ruhr rund 5,1 Mill. Einwohner auf ca. 4435 km2, die der größte Ballungsraum Deutschlands/der fünftgrößte Europas ist. In den letzten 3 Jahren erhöhte sich die Zahl d. Migranten in d. Metropole Ruhr um 6,7 Prozent, im übrigen NRW auf 8 Prozent. Ende 2013 lebten in der Region ca. 602.824 ausländische Menschen aus knapp 200 Nationen. Dortmund ist die größte Stadt in der Metropole Ruhr.

In der Metropole Ruhr ist der Wirtschaftsraum Dortmund/Hagen mit ca. 756.000 Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Regionen in BRD und stellt ein bedeutendes Wirtschafts-/Einzelhandelszentrum dar. Zu den rund 756.000 Einwohnern kommt nochmals ein Potenzial von über 900.000 Menschen aus dem direkten Umland hinzu.

Das Fach- und Führungspersonal mit Migrationshintergrund im Einzelhandel in diesem Wirtschaftsraum stellt eine große Gruppe dar und hat oft interkulturelle Kommunikationsprobleme, so dass der Zugang zur Weiterbildung und damit zur Unternehmensentwicklung erschwert wird.

Parallel fehlen auch den deutschgeführten Unternehmen oftmals entsprechende Kompetenzen im Umgang mit Kollegen die einen Migrationshintergrund haben.

Kulturell unterschiedlich geprägte Frauenbilder erschweren die höhere Weiterbildungsbeteiligung bei Frauen mit Migrationshintergrund.

Dies kann zu fehlender Integrationsbereitschaft bei den Betrieben sowie Kommunikationsstörungen untereinander führen.

Es fehlen Ressourcen und Kenntnisse über Weiterbildungsangebote, um die Unternehmen zukunftsgerecht zu gestalten. Somit existiert keine Weiterbildungskultur in den genannten Betrieben der Region um strategisch adäquat ihr Fachkräftemanagement selbst zu steuern und zu planen, Karrieren und Laufbahnen zu gestalten, interkulturell kompetent zu führen und diversity gerecht zu agieren, um Beschäftigte zu binden, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und damit den zukünftigen Fachkräftebedarf sichern zu können, der entsprechend aktueller Prognosen gerade im Bereich Einzelhandel im Wirtschaftsraum Dortmund/Hagen mit hohen Wachstumsraten zukünftig sehr hoch sein wird.

Es sind keine Weiterbildungsbeauftragten in den Unternehmen vorhanden, um diese zu befähigen, zukünftige Aufgabenstellungen zur Fachkräftesicherung vor dem Hintergrund kultureller Unterschiedlichkeiten zu lösen.